Einen Tag in die Stadt

Goes

Goes

Über den Zandkreekdam und den Deltaweg erreicht man die nahebei liegende Stadt Goes. Seit Öffnung des Westerscheldetunnels ist dies eine rege, insbesondere von Belgiern viel besuchte Stadt. Der Name erinnert an die Gänse, wie sie auch im Stadtwappen vorkommen. Sie dürfen sich auch nicht wundern, wenn der Verkehr auf einmal stillsteht, um einer Reihe von Gänsen beim Überqueren den Vortritt zu geben. Im Zusammenhang mit dem 600 jährigen Bestehen der Stadt Goes wurde der Markt neu gestaltet, aber glücklicherweise blieb das bildbestimmende alte Rathaus unverändert erhalten und wird heute regelmäßig für Trauungen genutzt. Im Erdgeschoss dieses markanten Gebäudes gibt es eine alte städtische Herberge Wintergarten. Das historische Museum hat seinen Platz in dem ehemaligen Waisenhaus gefunden; es wurde unlängst vollständig renoviert und neu eingerichtet. Wenn Geschichte Sie ein wenig interessiert, dann ist ein Besuch ganz bestimmt anzuraten. Besondere feste Ausstellungen sind ‚Glanz und Untergang’– eine Geschichte über Wohlfahrt und versunkene Dörfer – und ‚ Zeeuws meisje’ – dabei geht es um die Geschichte regionaler Kleidung und deren Verwendung in der Werbung. Die gegenüberliegende monumentale Grote Kerk ist zu bestimmten Zeiten für Besucher geöffnet. Man kann dort gut die Pracht der Baukunst früherer Zeiten bestaunen und bewundern. In den Zeelandhallen gibt es für Jung und Alt viel zu erleben – und wenn Sie Ihr Handicap verbessern wollen, dann ist dies auf dem Golfplatz ‚De Goese Golf’ möglich.

Middelburg

Middelburg

Besuchsprogramm ganz bestimmt nicht fehlen. Die rund 1000 Jahre alte Stadt hat eine reichhaltige Geschichte und mit 1200 historischen Gebäuden gibt es hier schöne alte Straßen und Gässchen. Entlang der alten Grachten stehen noble Wohngebäude und Lagerhäuser, die aus der Zeit der glorreichen Vereinigten Ostindischen Compagnie (VOC) datieren. Das Zentrum von Middelburg wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombardierung und absichtliches (kriegstaktisches) Überschwemmen schwer getroffen. Man kann es als ein Wunder ansehen, dass vieles wieder in den Originalzustand zurückgebracht wurde und namentlich das seinerzeit schwer beschädigte Rathaus aus dem 15. Jahrhundert heute ein Prunkstück von Middelburg ist, das zu den fünf wichtigsten historischen Städten der Niederlande gehört. Und auf keinen Fall darf man es vergessen, in das Rathaus eben rein zu gehen und sich die Vorhalle des Bürgersaals anzusehen. Das Rathaus ist eines der schönsten Beispiele flämischer Spätgotik – auf Miniatur Walcheren in Mini Mundi kann man eine maßstabgerechte Nachbildung davon bewundern. Dort findet man im Maßstab 1:20 nachgebildet auch eine große Anzahl seeländischer Dörfer, sodass man im Kleinen eine gute Übersicht über Zeeland erhält.Ein weiterer Höhepunkt ist der Abteikomplex mit dem Lange Jan. Der Turm ist ungefähr 90 Meter hoch und nachdem man die 207 Stufen hochgestiegen ist, hat man eine unvergleichliche Aussicht über Walcheren. Der Markt ist das Herz von Middelburg und Kreuzungspunkt mehrerer Einkaufsstraßen. Hier gibt es regelmäßig etwas zu erleben, wie beispielsweise das Jazzfestival, die Bluesroute, die Muschelfeste und die folkloristischen Tagen.Besuchsprogramm ganz bestimmt nicht fehlen. Die rund 1000 Jahre alte Stadt hat eine reichhaltige Geschichte und mit 1200 historischen Gebäuden gibt es hier schöne alte Straßen und Gässchen. Entlang der alten Grachten stehen noble Wohngebäude und Lagerhäuser, die aus der Zeit der glorreichen Vereinigten Ostindischen Compagnie (VOC) datieren. Das Zentrum von Middelburg wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombardierung und absichtliches (kriegstaktisches) Überschwemmen schwer getroffen. Man kann es als ein Wunder ansehen, dass vieles wieder in den Originalzustand zurückgebracht wurde und namentlich das seinerzeit schwer beschädigte Rathaus aus dem 15. Jahrhundert heute ein Prunkstück von Middelburg ist, das zu den fünf wichtigsten historischen Städten der Niederlande gehört. Und auf keinen Fall darf man es vergessen, in das Rathaus eben rein zu gehen und sich die Vorhalle des Bürgersaals anzusehen. Das Rathaus ist eines der schönsten Beispiele flämischer Spätgotik – auf Miniatur Walcheren in Mini Mundi kann man eine maßstabgerechte Nachbildung davon bewundern. Dort findet man im Maßstab 1:20 nachgebildet auch eine große Anzahl seeländischer Dörfer, sodass man im Kleinen eine gute Übersicht über Zeeland erhält.Ein weiterer Höhepunkt ist der Abteikomplex mit dem Lange Jan. Der Turm ist ungefähr 90 Meter hoch und nachdem man die 207 Stufen hochgestiegen ist, hat man eine unvergleichliche Aussicht über Walcheren. Der Markt ist das Herz von Middelburg und Kreuzungspunkt mehrerer Einkaufsstraßen. Hier gibt es regelmäßig etwas zu erleben, wie beispielsweise das Jazzfestival, die Bluesroute, die Muschelfeste und die folkloristischen Tagen.

Veere

Veere

Am Veerse Meer, gegenüber von Kamperland, liegt die schöne kleine Stadt Veere. Von Nord-Beveland aus ist Veere mit der Fähre erreichbar, wobei man nahe an der Insel Haringvreter vorbeifährt. Die Stadt war vom 14. bis zum 18. Jahrhundert sehr wohlhabend. Aus allen Himmelsrichtungen kamen Kaufleute, um hier Handel zu treiben. Vor allem die Schotten haben durch den Bau großer Wohn- und Lagerhäuser am Kai deutlich ihre Spuren hinterlassen. Hier wurden Wolle und Färberkrapp gelagert. Die Schottischen Häuser De Struys und Het Lammetje blieben erhalten und dienen nun als Museum Schotse Huizen. Dort wird jetzt die faszinierende Geschichte der Handelsbeziehungen mit Schottland erzählt. Wie ein Wahrzeichen stehen am Eingang des Hafens auf dem Noorderhoofd die Campveerse Toren. Ursprünglich waren sie Teil der Wehrmauer, die rund um die Stadt verlief, wurden aber auch für die Schifffahrt als Leuchtturm genutzt. Ab dem 16. Jahrhundert wurde das Gebäude um eine Herberge erweitert. Von den zwei großen Gasträumen aus hat man noch heute eine einzigartige Aussicht auf das Veerse Meer. Hier haben berühmte Persönlichkeiten übernachtet, wie beispielsweise Willem van Oranje, der anlässlich seiner Vermählung mit Charlotte de Bourbon hier das Hochzeitsessen servieren ließ.
Das am Markt gelegene Rathaus von Veere ist ebenfalls ein Juwel der Architektur. Nach der Übergabe in 1477 hat die Stadtverwaltung von Veere fünf Jahrhunderte lang davon Gebrauch gemacht und dort sprach als unterste Instanz die städtische Gerichtsbarkeit Recht. Dass dort auch gestraft wurde, sieht man an den Vorrichtungen mit denen die Verurteilten an die Vorderwand des Gebäudes gekettet und so Schimpf und Schande ausgesetzt wurden.

Zierikzee

Zierikzee

Die historische Stadt Zierikzee lohnt ganz bestimmt einen Besuch. Über die Zeeland-Brücke kommend, ist dies der erste Ort den man auf Schouwen-Duiveland erreicht. Aus der Ferne ist der St. Lievens Monstertoren – oder wie der Volksmund sagt: der Dikke Toren – bereits gut sichtbar. Es ist dies das am meisten auffallende Monument der Stadt Zierikzee, die im Goldenen Zeitalter zu den reichsten Städten der Niederlande zählte. Der Turm sollte der höchste des Landes werden. Aber durch Mangel an Geld konnte gerade mal ein Achtel davon realisiert werden. Die Aussicht von dem Turm aus ist atemberaubend. Bei klarem Wetter kann man ein beachtliches Stück von Zeeland sehen. Der alte Stadthafen ist der Zugang zu der geselligen Innenstadt. Hier gibt es unzählige Geschäfte, Straßencafés und Restaurants. Jeden Donnerstag ist auf dem Hafenplatz Markt. Dieser ist auch zusammen mit dem Hafenpark und dem Alten Hafen das Zentrum vieler Aktivitäten. Im Juli und August finden hier viele öffentliche Veranstaltungen statt, u.a. der Pferdemarkt.Der Neue Hafen, die Zugangspforte zur Oosterschelde, wird von den lokalen Fischern genutzt und hier ist auch der Jachthafen. Auf den Terrassen am Neuen Hafen lässt es sich gut aushalten. Man hat eine gute Aussicht auf rein- und rausfahrende Schiffe aller Arten und Größen. In verschiedenen Museen sind die Zeugnisse der reichen Geschichte dieser Stadt ausgestellt, so unter anderem im Rathausmuseum am Meelmarkt. Das monumentale Gebäude war bis 1996 das Rathaus der Gemeinde Zierikzee.